Reiseberichte

Holiday Inn Alexanderplatz – unsere Bewertung zum Hotel

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In diesem Artikel berichte ich über meinen Aufenthalt im Holiday Inn Alexanderplatz, wo ich mit dem Gutschein von animod zwei Übernachtungen verbracht habe. Ich verfasse demnach die Bewertungen objektiv und ohne Einfluss von der Hotelleitung des entsprechenden Hotels. Selbstverständlich könnte ihr in den Kommentaren auch eure eigenen Erfahrungen wiedergeben, sodass unsere Besucher einen Gesamteindruck über das Holiday Inn Alexanderplatz erhalten.

Buchen könnt ihr das Hotel bei holidaycheck ab 42€ pro Person. Alternativ gibt es noch bei animod zwei Übernachtungen für zwei Personen inklusive Frühstück für nur 159,99€.

Anreise

Die Anreise mit dem Auto wie es bei mir der Fall war, war völlig unproblematisch. Mit dem Navigationssystem gab es keine Probleme, außerdem konnte man das Holiday Inn Alexanderplatz schon aus der Ferne sehen. Direkt vor dem Hotel stehen öffentliche Parkplätze zu Verfügung, die gegen eine Tagesgebühr von ca. 10 Euro genutzt werden können. Man sollte jedoch beachten, dass man pünktlich um 9 Uhr seinen Parkschein kauft, da das Ordnungsamt in Berlin schon sehr früh diesen Platz aufsucht. Alternativ kooperiert das Holiday Inn Alexanderplatz mit einer Tiefgarage zusammen, die gegen eine Tagesgebühr von 20 Euro genutzt werden kann und nebenbei auch noch Videoüberwacht wird.

Bei der Anreise mit dem Zug, kommt ihr vom Hauptbahnhof mit mehreren S-Bahnen und U-Bahnen direkt zum Alexanderplatz. Von den Haltstellen aus erreicht ihr innerhalb von wenigen Gehminuten das Holiday Inn Alexanderplatz. Dies liegt zwar nicht direkt am Alexanderplatz, jedoch spiegelt sich dies durch die ruhige Lage auch auf die Lautstärke wieder.

Bei einer Anreise mit dem Flugzeug, solltet ihr mit dem entsprechenden Bus erst zum Hauptbahnhof fahren und von dort aus dann die von mir erwähnten S-Bahnen und U-Bahnen zum Alexanderplatz nutzen.

Hotel

Das Holiday Inn Alexanderplatz hat meinen Erwartungen komplett erfüllt. Die 4 Sterne spiegeln sich in der freundlichen und modern eingerichteten Empfangshalle wieder. Die Lage vom Hotel ist phänomenal. Innerhalb von zwei Gehminuten vom Hotel aus erreicht ihr direkt den Alexanderplatz.  Zum Berliner Fernsehturm sind es weniger als vier Gehminuten. Teilweise genießt ihr von euren Zimmern den Ausblick auf den Fernsehturm. Öffentliche Verkehrsmittel zum Hauptbahnhof und zum Zoologischen Garten in Form der U-Bahn oder S-Bahn sind direkt am Alexanderplatz vorzufinden. Den Hackeschen Markt mit zahlreichen Restaurants oder den Friedrichsstadtpalast erreicht ihr direkt vom Alexanderplatz aus mit der Straßenbahn. Zum Brandenburger Tor, zum Bundestag oder zum Kurfürstendamm braucht ihr keine 15 Minuten. Für alle Messebesucher ist das Messegeländer/ICC ohne Umsteigen mit der U-Bahn erreichbar. Das Holiday Inn Alexanderplatz hat insgesamt 242 liebevoll ausgestattete Zimmer und bietet im ganzen Hotel für seine Gäste kostenfreies W-Lan an. Für mich als Blogger ist dies schon ein Kriterium für ein gutes Hotel und sollte grundsätzlich bei 4 Sterne Hotels kostenfrei zu Verfügung stehen.

Das Fitnesscenter habe ich bei meinem Aufenthalt leider nicht nutzen können, jedoch steht für alle Sportler ein Fitnessbereich zu Verfügung. Besonders für Geschäftsleute stehen Drucker, Fax-Gerät zu Verfügung. Nebenbei gibt es einen Wäschereiservice, sowie weitere Annehmlichkeiten, die den Aufenthalt angenehmer gestalten.

Zimmer

Wie ihr den Fotos bereits entnehmen könnt, waren die Zimmer modern und liebevoll eingerichtet. DSC_0020Obwohl ich mit einem Animod Gutschein das Hotel gebucht hatte, erhielt ich bei der Anreise anstatt dem eigentlichen Standart-Zimmer ein „executive room“, welches mit einem King-Size-Bed, sowie einer Minibar und einer kostenlosen Kaffee- und Teezubereitungsstation, sowie mit einem Safe ausgestattet war. So einen Service mit einem kostenlosen Zimmerupgrade genießt man nicht in jedem Hotel und auch aus diesem Grund kann ich das Holiday Inn Alexanderplatz bestens weiterempfehlen. Zu den weiteren Annehmlichkeiten gehörten drei Sky-TV-Sender, darunter für alle Fußballbegeisterten Sky Bundesliga. Leider hatte ich bei unserem Exklusiv-Zimmer keinen Ausblick auf den Alexanderplatz mit dem Berliner Fernsehturm, jedoch entschädigte das modern und geschmackvoll eingerichtete Zimmer. Insgesamt war das Zimmer sehr sauber und wies keine Mängel auf. Die Zimmergröße war ausreichend, obwohl das King Size Bed viel Platz in Anspruch nahm. In dem Bad lagen Bademäntel und Slipper für mich bereit. Dazu gab es eine begehbare und geräumige Dusche. Duschutensilien wie Shampoo, sowie Seife und andere Annehmlichkeiten wurden kostenlos zu Verfügung gestellt.

Auf den Zimmern gab es dazu kostenfreies WLan. Einen Lan-Anschluss konnte ich leider nicht entdecken, jedoch hatte das W-Lan eine anständige Übertragungsrate. Arbeiten, Youtube Videos gucken, aber auch einfach nur Blogs lesen war ohne Einschränkungen möglich.

Insgesamt war ich vom Zimmer mehr als begeistert, was vielleicht auch an dem kostenlosen Zimmer-Upgrade lag. Leider konnte ich mir die Standart-Zimmer nicht angucken, jedoch gehe ich davon aus, dass die genauso liebevoll und modern eingerichtet waren wie mein Exklusive-Zimmer.

Frühstück

Vom Frühstück erwarte ich selber immer nicht viel, da für mich ein einfaches Frühstück am Morgen reicht. Leider ist der Frühstücksbereich nicht gerade groß, jedoch standen genug Plätze zu Verfügung, jedoch kann es bei vollem Haus und bei Besucheransturm zu Wartezeiten kommen. Als persönliches Highlight empfand ich das es beim Frühstücksbuffet Lachs gab. Fisch und besonders Lachs gibt es leider nur selten beim Frühstück im Hotel. Dazu gab es drei verschiedene Säfte, zahlreiche Käsesorten, sowie Aufschnitt in verschiedenen Formen. Müsli gab es leider nur drei Sorten, sodass ich dies nicht in Anspruch genommen habe. Dazu gab es aber neben den Brötchen Croissants oder Schnecken mit Füllungen. Einen Obstsalat mit Joghurt in verschiedenen Geschmacksrichtungen gab es ebenfalls. Eier, sowie Rührei mit Bacon und kleine Würstchen rundeten das Buffet ab.  Am Platz stand Kaffee zu Verfügung oder auf Bestellung auch andere Getränke. Dazu gab es Zeitungen am Frühstücksempfang die kostenfrei genutzt werden konnten.

Bei mir was das Frühstück zwar im animod Gutschein mit inbegriffen, doch wenn man bedenkt, dass es sonst für 8 Euro angeboten wird, dann stimmt dementsprechend auch das Preis-/Leistungsverhältnis. Für 8 Euro pro Person wurde einiges geboten und das Frühstück war umfangreich und auch sehr lecker.  Das Frühstück war außerdem von 6:30 Uhr bis 10:30 Uhr verfügbar.

Service

Zum Service hatte ich bereits vorher schon ein paar Worte verloren. Aufgrund des kostenlosen Zimmerupgrades vom Standart- auf Exektuivezimmer war ich vom Service mehr als begeistert. Das Holiday Inn Alexanderplatz bietet dazu eine 24-Stunden Rezeption, wo ihr rund um die Uhr Fragen stellen könnt. Auf Wunsch könnt ihr sogar einen Late-Check-Out beantragen, sowie einen Weckanruf, damit ihr rechtzeitig am Frühstücksbuffet seid. Die Zimmer wurden jeden Tage gereinigt, sodass man auch jeden Tag frische Handtücher vorfand.

Für weitere Fragen rund um Berlin und den Sehenswürdigkeiten, stehen euch die Hoteliers an der Rezeption euch Rede und Antwort. Auch beim Parken, wurde uns zuerst die günstigere Parkmöglichkeit vor dem Hotel angeboten, anstatt die Tiefgarage mit der das Holiday Inn Alexanderplatz kooperiert.

Fazit

Insgesamt muss ich sagen, dass ich mich beim ganzen Aufenthalt im Holiday Inn Alexanderplatz sehr wohlgefühlt habe. Das Zimmer war liebevoll und modern eingerichtet und auch aufgrund des Zimmerupgrades war ich vom Service begeistert. Die Kaffee- und Teezubereitungsstation auf dem Zimmer konnte ich kostenfrei nutzen und das Frühstück bot alles was ich für einen guten Start in den Tag benötige.

Bei Holidaycheck bekommt das Hotel eine Weiterempfehlungsrate von 96% und diese Gesamtbewertung spiegelt auch meine Meinung wieder, dass auch andere Gäste mit dem Hotel rundum zufrieden waren.

Natürlich sind wir auch auf eure Meinungen zu dem Holiday Inn Alexanderplatz gespannt. Teilt uns eure Bewertung zu eurem Aufenthalt in den Kommentaren mit.

Südafrika – ein Land das die ganze Welt in sich vereint!

Elephants

Südafrika, ein Land das die ganze Welt in sich vereint – so faszinierend und vielfältig. Von Wüsten, über Buschland, Trockensavannen, Regenwälder, Lagunen, Mittelgebirge, Hochgebirge und die kilometerlange Küste mit traumhaften Stränden. Das ist das Ziel für unsere große Südafrika Safari.

Nach einigen Monaten Vorplanung buchten wir gemeinsam mit unseren Freunden eine Reise in dieses einzigartige Land. Losgehen sollte von Frankfurt nach Johannesburg und drei Wochen später, wieder zurück. Unsere Zwischenhalte standen nach einigen Diskussionen fest und auch die Unterkünfte waren bereits gebucht. Ein Auto wurde bereits im Voraus über das Internet gebucht und sollte am Flughafen für uns abholbereit stehen.
Voller Vorfreunde saßen wir nun endlich im Flugzeug. Unser Flug ging über Nacht, was uns einige Stunden Schlaf schenkte. Als wir in Johannesburg landeten und unser Gepäck erhalten hatten, ging es zur Autovermietung. Scheinbar gab es eine kleine Verzögerung bei der Mitwagenübernahme, denn der Mitarbeiter vertröstete uns auf eine 20-minütige Wartezeit. Daraus wurde dann eine afrika-übliche knappe Stunde. Den Mietwagen endlich bei uns und das Gepäck eingeladen, ging es zuerst, wie geplant, ins weit entfernte Kapstadt, wo es öfters günstige Rundreisen gibt. In Kapstadt angekommen, fühlten wir uns wie in eine andere Welt versetzt. Der Tafelberg, der Signal Hill, der Lion’s Head und der Devil’s Peak machen die Skyline dieser Stadt weltweit unverwechselbar. Nachdem Bezug unseres Apartments und einem kleinen Snack, machten wir uns auf zu einer Rundfahrt zu den typischen Hotspots Kapstadts. Da wir drei Tage für Kapstadt eingeplant hatten, ließen wir uns Zeit bei der Besichtigung. Wir besuchten die Kapmalaien, sahen das Stadion der Fußball-Weltmeisterschaft und waren fasziniert von den kleinen Jazzbands in der historischen Altstadt. Natürlich ließen wir uns auch die unverzichtbare Waterfront, das Kulturviertel im alten Hafen, nicht entgehen. Am nächsten Tag machten wir uns auf zum Kap der Guten Hoffnung, dem südwestlichstem Punkt Afrikas. Warum es auch Kap der Stürme genannt wird, erklärte uns die Brandung entlang der Küstenstraße, an der sich Bucht an Bucht reiht. Die kleine Insel Duiker Island ist das Paradies für Pelzrobben. Duiker Island befindet sich wenige hundert Meter vor dem Festland und ist vom Hafen in Hout Bay mit dem Boot erreichbar. Hier genießen die Robben das Gefühl von Freiheit im Cape-of-Good-Hope-Naturreservat. Selbstverständlich mussten wir auf den Tafelberg. Die Seilbahn brachte uns hinauf und wir genossen die phänomenale Aussicht aus 1.000 Meter Höhe. Nun hatten wir Lust auf ein bisschen südafrikanische Geschichte und gewährten uns einen Besuch ins District-Six-Museum, dass uns einen bewegenden Einblick in die Epoche der Apartheid, Anfang des 20.Jahrhunderts, gab. Spät am Nachmittag besuchten wir das Weingut Solms Delta, welches im wunderschönen Tal von Franschhoak liegt und eine ganz besondere Atmosphäre bietet. Bei einigen Weinproben lernten wir alles über Tradition, Reben, Böden, Kopfnoten und Abgänge. Mit einer Flasche Wein vom Weingut, einem delikatem Abendessen und amüsanten Gesprächen ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. Früh am nächsten Tag machten wir uns auf nach Stellenbosch. Dort spazierten wir die schöne Dorp Street, die eine der ältesten und besterhaltenen Häuserzeilen Südafrikas aufweist, entlang. Hier sind nahezu alle historischen Baustile des Kaps vertreten. Im Anschluss besuchten wir das Village Museum – das Dorfmuseum – in Stellenbosch. Unser nächstes Ziel hieß Oudtshoorn. Die Staussenmetropole Südafrikas liegt in einer traumhaften Umgebung, zwischen den Swartbergen im Norden und den Outeniqua-Mountains im Süden. Hier genossen wir die wunderschöne Landschaft, kamen den Tieren sehr nah und nächtigten auf einer kleinen Straussenfarm. Nach dem Besuch der schönen Höhlen „Cango Caves“, ging es für uns weiter zu dem „Rust En Vrede“ Wasserfall, was übersetzt so viel wie Ruhe und Frieden bedeutet. Wildblumen, Echsen, Frösche und bunte Libellen wiesen uns den Weg bis das Tal enger und das Rauschen lauter wurde. Der Wasselfall fällt aus knapp 70 Metern Höhe in ein kleines Becken. Über die berühmte Garden Route, ein einmaliges Naturparadies, ging es von Oudtshoorn bis zur Mündung des Storms River in den Ozean im Tsitsikamma-Nationalpark. Im Herzen der Garden Route erwartete uns Knsysna. Es liegt eingebettet zwischen Wäldern, Bergen und dem Meer an der gigantischen Knysna Lagune, hinter der, der indische Ozean liegt. Fasziniert und völlig begeistert genossen wir hier unsere Zeit und lernten traumhafte Landschaften und freundliche Einheimische kennen. Wir aßen Austern an der Waterfront, hörten Jazz und bewunderten die grandiosen Strände von Plettenberg Bay. Es war zauberhaft.
Durch den letzten nahezu unberührten Urwald Südafrikas mit riesigen Gelbholzbäumen und seltenen Orchideen erreichten wir Tsitsikamma, den wohl schönsten Nationalpark an der Garden Route. Bei einem aufregendem Spaziergang betrachteten wir die imposante Steilküste, warfen einen Blick in die Schlucht des Storms River und liefen die Brandung an den glatt gebügelten Stränden entlang. Erschöpft von dem traumhaften Tag, wurden zum Abendessen in unserem Guesthouse köstliche Wildspezialitäten serviert. Wir ließen den Abend entspannt ausklingen. Kommenden Morgen ging es dann in den Addo-Elephant-Nationalpark bei Port Elizabeth, der bei uns ein Out-of-Afrika Gefühl aufkommen ließ. In dem am dichtesten besiedelten Elefantenschutzgebiet Afrikas sahen wir hunderte Dickhäuter. Sie standen dicht gedrängt an Wasserlöchern und hin und wieder streifen sie Spitzmaulnashörner, Kapbüffel, Steppenzebras, Elenantilopen und Löwen. Bei einer Safari im offenen Geländewagen erlebten wir ein richtiges Abenteuer und kamen den Tieren noch näher. Bevor wir unser Ziel, Kariega Game Reseve, erreichten, ging es zuerst nach Kenton-on-Sea. Dies ist wohl einer der schönsten Badeorte in ganz Südafrika. Die endlosen Dünen an menschenleeren goldenen Sandstränden vereint mit warmem, kristallklarem Wasser, waren eine Wohltat für uns. Der Ortskern von Kenton-on-Sea liegt an der Mündung zweier Flüsse, dem Kariega River auf der Nordseite und dem Boesmans Rivier auf der Südseite. Dieser Ort gehört für uns zu einem der schönsten unserer Südafrika-Reise. In Kariega stürzten wir uns ins nächste Abenteuer. Im offenen Geländewagen besichtigten wir den 9.000 Hektar großen Kariega-Wildpark, in dem Elefanten, Nashörner, Leoparden, Büffel, Löwen und zahlreiche andere Säugetiere zu Hause sind. An unserer Rezeption erhielten wir den wertvollen Tipp, sich früh am Morgen auf eine Bootsfahrt zu begeben, um mitten im Fluss, mit den ersten Sonnenstrahlen, den Tieren beim Zug zum Wasser zuzuschauen. Und es lohnte sich. Ein letzter Spaziergang im Wildreservat, letzte Blicke in die einzigartige Landschaft bevor es am Nachmittag mit dem Auto zurück nach Johannesburg ging, von wo aus der Flieger nach Frankfurt startete.

Es waren schöne, einzigartige und ereignisreiche Urlaubswochen, in denen wir viel Kultur, Natur und Schönheit erlebt haben. Wir freuen uns jetzt schon auf unseren nächsten Besuch in Südafrika.

19 Tage quer durch Namibia – die Naturwunder Afrikas

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Mit über 300 Tagen Sonne im Jahr und zahlreichen Kontrasten und Gegensätzen, wollte ich schon immer nach Namibia reisen. Eine Mischung aus einzigartigen Landschaften und einer faszinierenden Tierwelt wollte von mir erkundet werden.

Da ich ungern alleine reise, beschloss ich nach langen Überlegungen, mich einer Reisegruppe anzuschließen. Diese Reise war eine der schönsten Erfahrungen in meinem bisherigen Leben.

Schon am Flughafen knüpfte ich die ersten Kontakte. Die erste Station für uns alle hieß Windhoek. Dies ist die Hauptstadt und das wirtschaftliche sowie politische Zentrum Namibias. Je nach ihren Eroberern hieß die Stadt mal ,,Windecke“, mal „Ort des Dampfes“ oder auch „Queen Adelaide’s Bath“. Nach dem Bezug unserer Lodge in Windhoek ging es direkt zu einer Rundfahrt. Wir besichtigten zahlreiche Wahrzeichen der Stadt, darunter auch die Lutherische Christuskirche und den „Tintenpalast“ mit den angrenzenden Parlamentsgärten. Selbstverständlich stand auch eine Besichtigung des historischen Bahnhofs, dem Glanzstück von Windhoek, auf dem Plan. Die erste Begegnung mit dem namibischen Alltag machten wir in Katutura, einer Vorstadt von Windhoek. Diese ist historisch, als ehemaliges Township bekannt. Hier wagten wir auch einen Besuch zu den täglichen Markthallen am Tukondjeni-Markt. Einen besonders tiefen Einblick in den Alltag bekamen wir auf dem Herero-Markt, wo es den Anschein machte, als handele jeder mit allem. Als weiteres außergewöhnliches Erlebnis, empfand ich den Besuch bei der örtlichen Fraueninitiative „Penduka“. Wir wurden mit traditionellen Tänzen und einer afrikanischen Küche begrüßt. Des Weiteren wurde unsere Reisegruppe in die Herstellung typischer Gebrauchsgegenstände Afrikas eingeweiht. Die Einheimischen bereiteten uns einen überaus offenen und freundlichen Empfang. Nach spektakulären Tagen und Nächten in Windhoek sollte unsere Reise fortgesetzt werden.

Bei der Ankunft an unserer nächsten Lodge fühlten wir uns der Wildnis bereits ganz nah. Bevor wir uns in das Tierparadies stürzten, genossen wir einen entspannten Tag am Pool. Schon die Aussicht vom Pool kann man kaum in Worte fassen. Eine unglaubliche Weite, Natur und Schönheit dieses Landes beeindruckte uns zutiefst. Am nächsten Morgen ging es für uns in den Etosha-Nationalpark. Der Nationalpark im Norden von Namibia ist mit 22.275 Quadratkilometern das bedeutendste Schutzgebiet des Landes. Der Name „Etosha“ bedeutet so viel wie „großer weißer Platz“. Hier wurden wir von interessierten Schwarznasenimpalas und Steppenzebras bereits am Straßenrand begrüßt. Spitzmaulnashörner, Rothalsfalken und Marabus trafen wir auf unserem Pfad durch Etosha. Bei goldschimmernder, untergehender Sonne bezogen wir kleine Bungalows mitten im Nationalpark. Voller Motivation und Vorfreude, beladen mit Kameras und Sonnenhüten, ging es dann zu den Wasserstellen der Tiere. Begleitet zu der Lebensader der tierischen Vielfalt wurden wir von aufgeregten Erdmännchen, die uns die Richtung wiesen. Die einzigartige, offene Vegetation gab uns einen Blick frei auf Elefanten, Giraffen und Antilopen. Darüber hinaus betrachteten wir aus sicherer Distanz Zebras und mit etwas Glück sogar Löwen und Leoparden, die alle irgendwann ihren Weg zu den Wasserlöchern suchten. Wir schwebten in dem einzigartigen Gefühl, ein Teil der Wildnis zu sein. Und unsere spektakulären Ereignisse nahmen kein Ende.

Unser nächstes Ziel war der über 200 Millionen Jahre alte „Versteinerte Wald“. Entlang der Ugab-Terrassen gelangen wir zu den fossilen Baumstämmen, die teilweise bis zu 30 Meter lang sind und einen Umfang von bis zu 6 Metern erreichen. Voller fabelhafter Eindrücke fielen wir am Abend erschöpft in unsere Betten.

Von den warmen Sonnenstrahlen begrüßt, ging unsere Reise weiter. Als nächstes Erlebnis erwarteten uns die „zweifelhaften Quellen“. Bereits seit dem Jahr 2007 gehören die rund 2.500 Felsbilder von Twyfelfontein zum UNESCO-Weltkulturerbe und dies meiner Meinung nach auch völlig berechtigt. Die fantastischen Felsmalereien und Felsritzungen, die von mittel- und jungsteinzeitlichen Kulturen stammen, sind rund 13.000 Jahre alt. Auf dem Weg zum Brandberg lernten wir das Leben der San, einer ethnischen Gruppe im südlichen Afrika, kennen. Zum Abendessen wurde köstliches Wildrauchfleisch serviert. Alles schien wie auf einer faszinierenden Zeitreise. Von den sogenannten Buschmännern, den Ureinwohnern, die von den weißen Einwanderern so bezeichnet werden, erfuhren wir einen Tag lang, wie man eigenständig Feuer macht und Fährten liest. Sie schienen keine Angst vor Fremden zu haben und nahmen uns herzlichst bei sich auf. Weiterhin lernten wir Fallen zu legen und mit Pfeil und Bogen zu jagen und vor allem auch zu treffen.

Schon früh am kommenden Morgen hieß es „Hallo Swakopmund“ an der Atlantikküste. Auch hier nahmen wir das volle Programm mit. Nach der Besichtigung der Relikte aus der deutschen Kolonialzeit, betrachteten wir die Schiffwracks von Conception Bay. Voller Abenteuerlust entschieden wir uns für eine Klippspringer-Tour durch die Schluchten des Khan. Ein einzigartiges und unvergleichbares Erlebnis. Von Swakopmund ging es nun zum Walvis Bay, einem der bedeutendsten Seehafen Namibias. Auch hier erwarteten uns wieder viele Sehenswürdigkeiten. Auf unserer Sightseeing-Tour nahmen wir den Leuchtturm, das Hohenzollernhaus, die Kristallgalerie und die rheinische Missionskirche, die es sogar bis zum Nationaldenkmal geschafft hat, mit. Ein unvergessliches Erlebnis bot uns die Laguna, in der sich hunderte Pelikane und Flamingos tummeln. Auf keiner Namibiareise darf ein Abenteuer in der überwältigenden Namibsand-Düne Sossusvlei fehlen und deswegen zog es auch uns dorthin. Wir wurden bis an die 350 Meter hohen Sanddünen hochgebracht und durften diese dann mit unseren eigenen Füßen erkunden. Hier sammelte ich lauter unvergessliche Eindrücke, an die ich mich ein Leben lang voller Freude erinnern werde.

Ein weiterer Punkt stand auf unserer Reise, nämlich Aus, eine kleine Siedlung im südafrikanischen Staat Namibia. Die Wüstenpferde, die im historischen Bahnhof ein schattiges Plätzchen suchen, geben der Lodge, in der wir nächtigten, ihren Namen.

Unsere Reise nährte sich langsam aber sicher dem Ende, doch einige Ziele standen noch auf dem Programm. So z.B. ein Ausflug nach Lüderitz, welches an der Atlantikküste liegt. Dieser Besuch führte uns weiterhin in die Geisterstadt Kolmanskop. Wir besichtigten das ehemalige Zentrum der Diamanteneuphorie, das Haus des Minenverwalters und die Reste der Schmalspurbahn. Kolmanskop ist heute ein einziges Open-Air-Museum und jeden Besuch wert.

Weiter ging es: Das Naturwunder Afrikas, der 160 Kilometer lange, 27 Kilometer breite und 550 Meter tiefe Fish-River-Canyon, entstand als vor Millionen Jahren die geologischen Formationen in die Brüche gingen. Er gilt als zweitgrößter Canyon der Erde. Ein letzter Ausflug, bevor zurück nach Deutschland ging, war die Kalahari-Wüste, die aus überwiegend feinpulverigem, rotem Sand besteht. Das unendliche Band der farbigen Steppe und die roten Dünen riefen in uns ein ungläubiges Staunen und eine vollkomme Faszination hervor. Ein gemütlicher Snack am Abend, eine letzte kleine Safari und eine einzigartige Reise nahm ein Ende. Auf Wiedersehen Kudus, Bergzebras, Giraffen und Antilopen – bis ganz bald!

Kos – Die wunderschöne, ruhige Insel im Mittelmeer

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Zwischen Mandraki und Kalymnos befindet sich die kleine, aber wunderschöne Insel Kos, die schon lange nicht nur unter den Einheimischen bekannt und beliebt ist. Die Insel in Form eines Schafes , die gerade mal  42 Kilometer lang ist, überzeugt mit wunderschönen Buchten, einer farbenfrohen Unterwasserwelt und typisch griechischen Dörfern.
Aber eins nach dem anderen: Auf einer kleinen „Inselführung“ stelle ich die schönsten Sehenswürdigkeiten und meine persönlichen Favoriten von Kos vor.
Da jeder Urlaub mit der Anreise beginnt, fängt auch meine „Inseltour“ am Flughafen an. Denn von dem Flughafen in der Inselmitte aus wird man zunächst durch kleine Dörfer und schmale Straßen zur gebuchten Ferienanlage gefahren. Auf dem Weg kann man bereits die verhältnismäßig grüne Vegetation betrachten, die einen gleich viel freundlicher stimmt. Für uns war dies eine positive Überraschung nach zahlreichen Urlauben auf unbegrünten Inseln die der Hitze nicht standhalten konnten.

Die Strände auf Kos

Es gibt aber nicht nur im Landesinneren positive Überraschungen, sondern auch die Strände sind paradiesisch – die meisten zumindest. Wer keine Steinstrände mag, sollte sich auf jeden Fall vorab erkundigen, wie es vor seinem Wunschhotel aussieht, denn auf Kos gibt es sowohl Sandstrände als auch Steinstrände. Für alle denen es weniger ausmacht habe ich einen Tipp: einfach Strandschuhe einpacken, dann tut man sich auch nicht weh und kann ein paar Bahnen im angenehm temperierten Mittelmeer schwimmen oder vor der Küste schnorcheln.
Auf verschiedenen Ausflügen, ob selbst geplant oder vororganisiert kann man sich dann auch andere Buchten anschauen und dort die interessante Unterwasserwelt ins Visier nehmen oder einfach am Strand die Atmosphäre genießen.
Wem das noch nicht reicht, der kann sich auf eine Entdeckungstour machen und die alte griechische Kultur erkunden, denn auf der Insel gibt es, so wie auch auf den meisten anderen griechischen Inseln viele Ruinen die von der besonderen Geschichte Griechenlands zeugen.
Nach der geschichtlichen Auffrischung kann man sich aber auch von der allgegenwärtigen griechischen Kultur inspirieren lassen. Es gibt zum Beispiel in den kleinen Dörfern oder Städten regelmäßig Märkte und kleine einheimische Läden in denen man garantiert schöne Souvenirs für die daheimgebliebenen findet.

Delfin-Schifffahrten auf der Insel Koskos2

Und nun etwas für die Tierliebhaber: Auf der Insel gibt es auch die Möglichkeit Delfin-Schifffahrten zu machen, wobei man wahrscheinlich meistens nur die frische Seeluft und den tollen Ausblick genießen kann (so war es zumindest bei unserer Tour). Aber schon die Aussicht ist eine Schifffahrt wert, da kann man sich das Delfine suchen sparen und eine „gewöhnliche“ Schifffahrt machen, bei der man dann auch ein bisschen Geld spart.
Einige denken jetzt vielleicht noch an den Beginn zurück, in dem ich die Nachbarinseln von Kos erwähnt habe. Diese sind natürlich auch ganz leicht per Schiff zu erreichen, ob als Tagestrip oder nur für ein paar Stunden per Fähre ist da jedem selbst überlassen.

Wenn euch jetzt die Fernlust gepackt hat, oder ihr ein wenig griechische Kultur in euch aufnehmen wollt, dann empfehle ich euch Kos. Mit unseren zahlreichen Angeboten könnt ihr demnächst garaniert auf Kos günstig Urlaub machen.

 

Fuerteventura – Ein Blick hinter die karge Landschaft

 

So wie Teneriffa und Gran Canaria gehört auch Fuerteventura zu den „Islas Canarias“, den kanarischen Inseln, die südlich von Spanien im Mittelmeer liegen.
Obwohl Fuerteventura als eine der weniger reizvollen Inseln bekannt ist, auf Grund ihrer dürftigen Begrünung, sind vor allem in ihren Städten viele verborgene Schätze zu finden.

Fuerteventura und das türkisblaue Meer

So verschlug es mich (und meine Familie) dann mehr oder weniger zufällig nach Fuerteventura. Daher auch gleich der erste Schock. Nach Landung und einem eher weniger angenehmen fuerte1Vier-Stunden Flug, treten wir hinaus in die Sonne und sehen … nichts. So kommt es einem zumindest auf den ersten Moment vor.
ABER dieser erste Einblick täuscht. Schon am nächsten Tag, als wir uns auf den Weg zum Meer machten (112 Stufen von unserem Hotel entfernt) wurden wir eines Besseren belehrt. Ein kilometerlanger, atemberaubender Sandstrand erwartete uns am Fuße der besagten 112 Stufen. Dieser Anblick ist gleichzeitig auch eine der beliebtesten Attraktionen Fuerteventuras. Das türkisblaue Meer und der helle Sandstrand erwecken Karibik-„Feeling“ und man kann schon mal vergessen, dass man sich immer noch in Europa befindet. Im flachen Wasser kann man wunderbar dahintreiben oder ein paar Meter entlang der Küste schwimmen und wem der Atlantik mit seinen durchschnittlichen 20°C zu kalt ist, der kann auch einen kilometerlangen Strandspaziergang machen. Wie weit man tatsächlich spazieren kann haben wir dann doch nicht ausprobiert und sind stattdessen zum „World Surf Cup“ an der Costa Calma gegangen.
Nur zugucken ist nicht genug? Es gibt entlang der Küste von Fuerteventura verschiedene Surfschulen, die sowohl Anfänger, als auch Fortgeschrittene Kurse anbieten.
Wer sich jetzt immer noch denkt: So reizvoll ist Fuerteventura doch gar nicht; der sollte bis ganz zum Ende lesen!

Fuerteventura und die karge Landschaft

In diesem Abschnitt gebe ich euch einen Einblick in die Kultur und die Städte der Insel, sowie die Landschaft. Auf einem eintägigen Trip mit einem Mietwagen entschlossen wir uns die Insel zu erkunden. Gesagt getan, fuhren wir von unserem Hotel an der Südküste zunächst quer über die Insel nach Pajara und Betancuria. Dies sind zwei kleine Städte voll spanischem Flair und alten Gebäuden, die an die Geschichte der Insel erinnern. Weiter ging unsere Rundfahrt an der Westküste entlang bis nach Corralejo, wo uns unser Reiseführer zu einem leckeren Mittagessen in einem der ansässigen Restaurants verhalf. Corralejo ist neben Puerto del Rosario (Hauptstadt mit 35.000 Einwohnern) eine der größeren Städte, falls von „groß“ überhaupt zu sprechen ist. Dennoch hat uns diese Hafenstadt ebenso sehr wie Paraja und Betancuria fasziniert und wir konnten nur schweren Herzens zu unserm nächsten Ziel aufbrechen: Die Sanddünen von Corralejo, die sich in einem elf Kilometer langen National Park befinden. Hier können naturbegeisterte auch Dünenwanderungen machen, uns reichte jedoch eine Windböe und 5 Fotos um zur Hautstadt Puerto del Rosario weiterzufahren. fuert3Diese größte Stadt hat zwar weniger Sehenswürdigkeiten zu bieten, alternativ kann man sich hier aber ein Eis und ein neues Sommerkleid gönnen.Eine nennenswerte Stadt gibt es noch! Jandia ist der südlichste Ort auf Fuerteventura und überzeugt durch breite Sandstrände, aber auch einen belebten Stadtkern, in dem vermutlich so viele Spanier wie Touristen leben.

Wer sich jetzt ebenso sehr wie ich nach Sonne, Strand, Kultur und „einfach mal anders“ sehnt, der weiß wo er oder sie den nächsten Urlaub verbringen wird. Und direkt bei uns findet ihr tolle Pauschalreisen zu günstigen Preisen.

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